Oppenheim überlebt als Marke der Deutschen Bank - Sal. Oppenheim Schweiz bleibt eigenständig

Die Übernahme der Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank ist abgeschlossen. Eine Milliarde Euro hat sie gekostet.

Sal. Oppenheim schrieb in der Finanzkrise Verluste, die von den bisherigen Gesellschaftern nicht ausgeglichen werden konnten.

Die Deutsche Bank rechnet mit einem Kapitalbedarf von drei Milliarden Euro, um die Sal. Oppenheim aufzufangen. Die Deutsche Bank schafft das nach eigenen Angaben ohne Kapitalerhöhung.

Sal. Oppenheim konzentriert sich auf die Vermögensverwaltung für reiche Kunden und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank wird durch diese Übernahme in der Euro-Zone zum grössten Vermögensverwalter für reiche Privatkunden.

Sal. Oppenheim Schweiz bleibt eigenständig und setzt den Fokus auf die integrierte Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden.

Das Investment Banking wird im Laufe des Jahres 2010 eingestellt.

Christian Camenzind, der alte und neue CEO der Sal. Oppenheim Schweiz, sieht durch die internationale Expertise der Deutschen Bank für die Kunden der Bank zusätzliche Chancen und Perspektiven - sofern sie es wünschen.

Sal. Oppenheim wird zur Marke der Deutschen Bank, Christian Camenzind bleibt CEO in der Schweiz