Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Bank Schweiz, schreibt für das Wirtschaftsmagazin CASH
Starker Franken - wie weiter?
(14.02.2011)
Als der Euro eingeführt wurde, war er 1.68 Franken wert. Nun steht er bei 1.38. Was bedeutet die Stärke des Franken,
oder besser gesagt die Schwäche des Euro für die Schweizer Wirtschaft und vor allem für die exportorientierten KMU?
Wie wird es mit dem Euro weitergehen, wie sehen die langfristigen Prognosen aus und wie sollte die Schweiz
sich darauf einstellen?
Social Media - Gefahr oder Chance?
(04.01.2011)
Social Media ist allgegenwärtig: Facebook, Youtube, Twitter, Wikileaks, ... Die Inhalte dieser Plattformen lassen sich
aber nicht mehr kontrollieren, was für Unternehmen eine grosse Herausforderung ist. Aber: Zunehmend wird Social Media
auch benutzt, um Personen und Unternehmen an den Pranger zu stellen. Das ist eine Gefahr, zweifellos, aber ist es auch
eine Chance? - Pierin Vincenz über seine Sicht der Dinge.
Chancen nutzen, aber richtig!
(22.11.2010)
Die Schweiz ist bei sauberen Technologien (Cleantech) gut positioniert. 5% der Arbeitnehmenden sind bereits in diesem Bereich
tätig. Die Schweiz könnte und sollte sich eine führende Position in Cleantech erarbeiten. Dafür brauchen die Schweizer Unternehmen
Unterstützung des Staates. Keine Gieskannen-Subventionen, sondern Zugang zu internationalen Märkten, schnelle Bewilligungsverfahren
und Ausbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte. Auch Finanzinstitute tragen durch nachhaltige finanzielle Partnerschaft zum Erfolg der
Unternehmen bei.
Es kann nur schlechter werden
(18.10.2010)
Experten überbieten sich gegenseitig mit ihren Prognosen von neuen Blasen: Obligationen-Blase, Immobilien-Blase, Sicherheits-Blase, ...
Auf Fakten basierende Warnungen sind wertvoll, doch die "Mode-Blasen" sind meist wenig fundiert. Beispiel Immobilienmarkt: Tiefe Zinsen
und verstärkte Zuwanderung haben die Nachfrage erhöht. Das hat zu durchschnittlichen jährlichen Preissteigerungen von drei Prozent geführt.
Eine Überhitzung sieht Pierin Vincenz darin nicht. Die Zinsen würden wohl noch eine Zeit lang niedrig bleiben, die Preise dürften stabil bleiben.
"Immobilien attraktiv wie nie" meint Pierin Vincenz.
Was Brauer und Banker verbindet
(13.09.2010)
Eine grosse Herausforderung für ein erfolgreiches Geschäft ist eine ausgewogene Kombination aus emotionalen Aspekten der
Markenidentität und den betriebswirtschaftlichen Anforderungen, meint Pierin Vincenz.
Unternehmensführer mit Erklärungsbedarf
(06.08.2010)
Nur die Glaubwürdigkeit von Politikern ist schlechter als die von Unternehmensführern. Es braucht dialogbereite Führungskräfte, die sich ehrlich engagieren, meint Pierin Vincenz.
Keine Blase - eine Herausforderung
(04.07.2010)
Die SNB warnt vor einer Immobilienkrise. Die aktuelle Situation ist aber eher eine Herausforderung als eine Blase, meint Pierin Vincenz.
Wenn die Bösen die Besten sind
(31.05.2010)
Beim Schwingsport fasziniert das Zusammentreffen von Brauchtum und Fortschritt.
Internet: Der richtige Mix machts aus
(23.04.2010)
Den Banken eröffnet das Internet neue Kanäle für ihre Produkte und Dienstleistungen.
Um Erfolg zu haben, müssen sie laut Pierin Vincenz die neuen Medien dazu nutzen, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen.
Apple-Aktien vom Gemüsehändler
(22.03.2010)
Wenn keiner mehr in die Kompetenz des Bankers investieren möchte, wird die Beratung an Qualität verlieren, warnt Vincenz.
Zu teure Extrawurst
(15.02.2010)
Die staatliche Einlagensicherung der Banken soll den Ängsten vor einem Systemkollaps entgegenwirken,
doch wenn das System kippt, dann hilft auch die Einlagensicherung nicht mehr.
In Einzelfällen dagegen, das heisst beim Konkurs einer Bank, hilft die Einlagensicherung sehr gut,
wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat.
Stärke des Finanzplatzes liegt im Heimmarkt
(11.01.2010)
Pierin Vincenz ist überzeugt, bei der Entwicklung der künftigen Finanzmarktstrategie für die Schweiz muss den
Binnenmarkt-Banken - sozusagen dem zweiten Pfeiler des Bankenplatzes Schweiz -
die entsprechende Beachtung geschenkt werden.
Prognose-Wirrwarr
(30.11.2009)
Im Herbst häufen sich die Prognosen der Konjunkturforschungsstellen für das nächste Jahr.
Gegenläufiger könnten ihre Vorhersagen diesmal nicht sein.
Am besten stellen wir uns gleich auf Unsicherheit, Überraschungen und Veränderungen ein, meint Pierin Vincenz.
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